

Offenbar hat der Präsident des Staatssenders, Dionysis Tsaknis, Freunde und Sympathisanten der ihm nahestehenden Syriza-Partei zusammengetrommelt und diese ohne Umwege intern für den Eurovision Song Contest nominiert. Die Band singt nach ersten Erkenntnissen einen Sprachmix aus Griechisch und dem pontischen Dialekt. Zudem sollen sie sich in Stockholm thematisch mit der Finanzkrise und den derzeitigen Flüchtlingsströmen beschäftigen.
Der Aufschrei in griechischen Medien scheint längst begonnen zu haben, hat man doch nun anscheinend erstmals seit der Kurzpause vom Song Contest seit 2001 wieder einen Act im Rennen, der sich weder einem Vorentscheid stellen musste, noch einen gewissen Bekanntheitsgrad in Griechenland hat. Wir warten zwar noch auf die Meldung von Eurovision.tv, die neuerlichen Meldungen scheinen aber stichfester zu sein, als die der letzten Tage und Wochen.
Immerhin ist ein "Opa" drin. Kostprobe von Europond